Kritik: “Warfare” – Krieg, so authentisch und unbequem wie er ist
Alex Garland beweist erneut, dass er zu den kreativsten Köpfen in der aktuellen Filmwelt gehört. Mit “Warfare” bringt er einen authentischen Kriegsfilm auf die Leinwand, den wir so noch nicht gesehen haben. Der Regisseur und Drehbuchautor Alex Garland ("Annihilation") blickt auf eine vielseitige Karriere zurück. Angefangen als Buchautor mauserte sich der Brite zum Drehbuchautor und schließlich zum Regisseur. Seine bisherige Filmografie it nicht weniger facettenreich. Dazu gehören intelligente Science-Fiction-Filme wie “Ex Machina”, der Geschlechter-Horror “Men” und zuletzt der dystopische Thriller “Civil War” . Kurzum, der Mann ist einfach ein Tausendsassa! Und auch mit seinem neuesten Werk “Warfare” beweist der Brite, dass er dazu in der Lage ist, so gut wie jede Idee eindrucksvoll auf Film einzufangen. Der Kriegsfilm basiert nicht nur auf wahren Begebenheit, sondern will haargenau die Erinnerungen des Ex-Soldaten Ray Mendoza und dessen ehemaliger Einheit wiede...