Kritik: “Alien: Romulus” – Solider Sci-Fi-Horror mit Nostalgie-Überdosis
Nach einigen unrunden Sequels und Prequels versucht Regisseur Fede Alvarez, dem “Alien”-Franchise neues Leben einzuhauchen. Das Ergebnis bietet spannende Unterhaltung, aber auch wenig neue Ideen, die zwischen Hommage und Einfallslosigkeit schwanken. Was kann man heutzutage noch von einem “Alien”-Film erwarten? Besonders nach den “Alien vs. Predator”-Spin-Offs schien es, dass H.R. Gigers ikonisches Monster endgültig seinen Schrecken verloren und das Franchise nichts Neues mehr zu bieten hat. Auch Ridley Scott vermochte es nicht ganz, mit seinen Prequels “Prometheus” und “Alien: Covenant” Philosophie mit Horror zu verheiraten und das unheimliche Wesen auf neue Gefilde zu führen. Weder Scott noch 20th Century Fox, heute unter anderem Namen dem Disney-Konzern zugehörig, schienen nicht zu wissen, mit dem einst so beliebten aber unsteten Genre-Mix zumindest im Filmformat etwas anzufangen. Nachdem auch ein Pitch von “District 9”-Regisseur Neill Blomkamp, der die Teile drei sowie vier ignorier...