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Kritik: “Alien: Romulus” – Solider Sci-Fi-Horror mit Nostalgie-Überdosis

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Nach einigen unrunden Sequels und Prequels versucht Regisseur Fede Alvarez, dem “Alien”-Franchise neues Leben einzuhauchen. Das Ergebnis bietet spannende Unterhaltung, aber auch wenig neue Ideen, die zwischen Hommage und Einfallslosigkeit schwanken. Was kann man heutzutage noch von einem “Alien”-Film erwarten? Besonders nach den “Alien vs. Predator”-Spin-Offs schien es, dass H.R. Gigers ikonisches Monster endgültig seinen Schrecken verloren und das Franchise nichts Neues mehr zu bieten hat. Auch Ridley Scott vermochte es nicht ganz, mit seinen Prequels “Prometheus” und “Alien: Covenant” Philosophie mit Horror zu verheiraten und das unheimliche Wesen auf neue Gefilde zu führen. Weder Scott noch 20th Century Fox, heute unter anderem Namen dem Disney-Konzern zugehörig, schienen nicht zu wissen, mit dem einst so beliebten aber unsteten Genre-Mix zumindest im Filmformat etwas anzufangen. Nachdem auch ein Pitch von “District 9”-Regisseur Neill Blomkamp, der die Teile drei sowie vier ignorier...

Das “Alien”-Franchise – Wie ein unheimliches Wesen mein Herz eroberte

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Vor 45 Jahren begann die “Alien”-Reihe, die jetzt mit “Alien: Romulus” wieder Angst und Schrecken auf der Leinwand verbreiten will. Lest hier, warum dieses Sci-Fi-Horror-Franchise mir so sehr am Herzen liegt. Für manche war es “Star Wars”, für manche “Herr der Ringe”. Fast jeder Film-Nerd erinnert sich wohl noch daran, wann seine oder ihre Leidenschaft für die bewegten Bilder geweckt wurde. Bei mir war es James Camerons “Aliens”, das ich im Alter von zehn oder 11 Jahren erstmals sah.  Da ich mit einem älteren Bruder in einem recht großen Haus aufwuchs, war es für uns ein Leichtes, bei Familienfeiern einfach davon zu schleichen und ungestört Filme nachts im Fernsehen zu sehen, die eigentlich nicht für uns bestimmt waren. Einer davon war, wie gesagt, Camerons Action-Horror-Sci-Fi-Hybrid von 1986. Ab der ersten Sekunde war ich vollkommen gepackt von dieser anderen Welt, die futuristisch, aber nicht optimistisch wirkte, wie ich es etwa aus “Star Trek” kannte. Vielmehr herrschte hier ei...

Die Filme von Jonathan Glazer – Kreativ, kryptisch und einzigartig

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Seine Filme sind experimentell und menschlich zugleich, erzählen so viel, bleiben aber dennoch geheimnisvoll. Seit Stanley Kubrick hat mich kein Filmemacher so sehr fasziniert wie Jonathan Glazer. Erfahrt, warum dieser Regisseur mich schon lange beschäftigt. Wenn man sich die Filmografien von Regisseurinnen und Regisseuren anschaut, ergibt sich meistens ein Muster. Es wird entweder immer wieder eine ähnliche Erzählweise benutzt, Themen und Motive tauchen immer wieder auf, oder ein gewisses Genre wird bevorzugt verfilmt. Egal ob Spielberg, Cameron oder Bigelow, Filmemacher*innen bewegen sich gerne in gewohnten Mustern, die sie gemeistert haben. Natürlich gibt es aber auch viele Regisseur*innen, die ihren Stil ändern, experimentieren und dabei auch große kreative Risiken eingehen. Einer der interessantesten Filmemacher, der sich mit jedem Werk neu erfindet, ist für mich Jonathan Glazer. Der Brite zählt gerade einmal vier Spielfilme zu seinem Oeuvre, obwohl er bereits seit 25 Jahren im Ge...