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Kritik: “Furiosa: A Mad Max Saga” – Action-Epos mit Sand im Getriebe

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In “Furiosa: A Mad Max Saga” erzählt George Miller die Vorgeschichte der gleichnamigen Kriegerin. Bei teils packender Action und einem tieferen Einblick ins Mad-Max-Universums bleiben Handlung und Figuren leider auf der Strecke. Es war im Jahr 2015, als “Mad Max: Fury Road” durch die Kinos wie ein Muscle-Car raste und Kritiker*innen sowie das Publikum gleichermaßen begeisterte. Der Lohn für den visionären Regisseur und Drehbuchautor George Miller (“Happy Feet”) waren sechs Oscars und ein Einspielergebnis von fast 400 Millionen US-Dollar. Dass dieser Riesenerfolg einer Fortsetzung bedurfte, war mehr als offensichtlich. Umso gespannter waren Fans des postapokalyptischen Franchises, als Miller ankündigte, die Vorgeschichte über die Kriegerin Furiosa, in “Fury Road” dargestellt von Charlize Theron, zu erzählen. Sie war die eigentliche Heldin des vierten Mad-Max-Films, und ihre toughe und gleichzeitig verletzliche Art versprach ein Prequel, das sich der komplexen Entwicklung einer vielschic...

Meine Klassiker: Eine “Mad Max”-Retrospektive

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Ab dem 23. Mai nimmt uns “Furiosa: A Mad Max Saga” wieder mit in den postapokalyptischen Wahnsinn. Passend zum Kinostart blicke ich auf die “Mad Max”-Quadrilogie zurück.  Es gibt bestimmte Filmerinnerungen, die einem immer im Gedächtnis bleiben: Ich muss um die elf Jahre alt gewesen sein und war mit meiner Familie auf Urlaub in den USA. Während meine Eltern an einem verregneten Abend noch alleine im Hotelrestaurant blieben, checkten mein Bruder und ich das reichhaltige Kabelfernsehen in unserem Zimmer aus. Dabei blieben wir an einem Streifen hängen, in dem ein paar Marodeure auf Motorrädern eine Gruppe von Menschen in der Wüste terrorisierten. Sofort war ich fasziniert von dieser erbarmungslosen Szenerie und ihrem stillen Helden, der es im Alleingang mit einer Gang in SM-Kleidung aufnahm. Und wie ich später erfuhr, war der Name des Helden Max. “Mad” Max Rockatansky, um genau zu sein.  Das war das erste Mal, dass ich mit dem “Mad Max”-Franchise in Berührung kam und mich als Fil...

Große Konzepte, moderate Kosten: Die Rückkehr des Mid-Budget-Films

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Die letzten 20 Jahre des Kinos standen im Zeichen der teuren Blockbuster- oder günstigen Low-Budget-Produktionen. Nun aber lässt ein Trend an den Kinokassen hoffen, dass ein totgeglaubtes Format zurückkehrt: der Mid-Budget-Film.   Einen Film zu drehen ist kein leichtes Unterfangen. Es verschlingt Zeit, Material und vor allen Dingen Geld, jede Menge Geld. Abgesehen von No-Budget-Produktionen, die man kreativen Filmstudent*innen durchgehen lässt, muss immer eine gewisse Summe hingeblättert werden, um eine Idee vor der Kamera und in der Postproduktion umzusetzen.  Je nach Genre, Story und Konzept variieren die finanziellen Mittel, die aufgebracht werden müssen. Daher sind gerade Horrorstreifen ein probates Mittel kleinerer Studios, um mit wenig Risiko schnell mal ein paar Dollar zu machen. Große Studios hingegen pumpen gerne für Normalsterbliche unvorstellbare Summen in ihre Mega-Franchises, um so viele Fans wie möglich in die Kinositze zu bringen. Letztendlich muss sich die...

Kritik: Challengers – Spiel, Satz und Sieg: Guadagnino

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Nicht nur Tennisfans werden bei “Challengers” schon beim Zuschauen ins Schwitzen kommen. Der neue Film des Regisseurs Luca Guadagnino ist stylisch, sexy und besticht durch großartige Performances aller Darsteller*innen.  Von Tennis geht eine Faszination aus, die nur wenige andere Sportarten haben. Die Attraktion liegt in seinen Einzelkönner*innen, die in Eins-gegen-Eins- oder auch Zwei-gegen-Zwei-Matches in jedem Moment den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Ständig geht es hin und her, die Energie ist in jeder Sekunde zu spüren. Und genau das fängt Regisseur Luca Guadagnino (“Call Me By Your Name”) in seinem Drama “Challengers” ein, wobei der Sport nicht einmal der Fokus der packenden Story um eine Dreiecksbeziehung ist. Zur Handlung: Die ehemaligen Tennispartner und besten Freunde Peter (Josh O’Connor) und Art (Mike Faist) treffen im Finale eines Turniers aufeinander. Bei den beiden geht es jedoch um mehr als eine sportlichen Wettkampf, denn sie zerstritten sich einst wege...