Kritik: “Furiosa: A Mad Max Saga” – Action-Epos mit Sand im Getriebe
In “Furiosa: A Mad Max Saga” erzählt George Miller die Vorgeschichte der gleichnamigen Kriegerin. Bei teils packender Action und einem tieferen Einblick ins Mad-Max-Universums bleiben Handlung und Figuren leider auf der Strecke. Es war im Jahr 2015, als “Mad Max: Fury Road” durch die Kinos wie ein Muscle-Car raste und Kritiker*innen sowie das Publikum gleichermaßen begeisterte. Der Lohn für den visionären Regisseur und Drehbuchautor George Miller (“Happy Feet”) waren sechs Oscars und ein Einspielergebnis von fast 400 Millionen US-Dollar. Dass dieser Riesenerfolg einer Fortsetzung bedurfte, war mehr als offensichtlich. Umso gespannter waren Fans des postapokalyptischen Franchises, als Miller ankündigte, die Vorgeschichte über die Kriegerin Furiosa, in “Fury Road” dargestellt von Charlize Theron, zu erzählen. Sie war die eigentliche Heldin des vierten Mad-Max-Films, und ihre toughe und gleichzeitig verletzliche Art versprach ein Prequel, das sich der komplexen Entwicklung einer vielschic...